Pastoralteam

Pastor André Aßheuer

Unser Pastor stellt sich vor ...

Name:
Pastor André Aßheuer

Geboren:
12. November 1974 in Neheim-Hüsten, heute Arnsberg

Hobbys:
Neben Radfahren und Schwimmen gehört zu meinen Hobbies vor allem das Lesen, auch mal von nichtreligiöser Literatur oder auch das Besuchen von Freunden. Dabei darf auch gern mal ein Gläschen Rotwein gereicht und das „Herz an die Angel“ genommen werden….

Telefonisch im Pfarrbüro unter folgender Nummer zu erreichen:
Tel.: 02384 3470
Email:
pastor@stmaria-welver.de

Warum bin ich Pastor geworden:
Wenn du wüßtest, wer dich um Wasser bittet, du würdest ihn bitten, und er würde dir Wasser ewigen Lebens geben! Wer von diesem Wasser trinkt, wird niemals mehr Durst bekommen! (Johannes 4) Jesus nimmt uns mit allen unseren Sehnsüchten war und zeigt auf, wovon unser Leben wirklich genährt wird. Er führt uns zur wahren Quelle des Lebens, dorthin wo alle Sehnsüchte gestillt werden können. Dies wurde mir von meinen Eltern in einer christlichen Erziehung und einer lebendigen Kirchengemeinde mit Jungkolping- und Messdienergruppen, Familienmessen und vielen Formen des Gebets und der Gemeinschaft als Kind und Jugendlicher vermittelt, so dass der schon als Kind gegenwärtige Wunsch zum Priestertum immer mehr reifte und mit dem Abitur unweigerlich ins Priesterseminar führte. Nun darf ich in diesem schönsten aller Berufe mit den Menschen in allen Lebenssituationen diese Gottesbegegnung leben, was mir täglich neue Motivation zum  Priestersein ist.

Was habe ich gemacht, bevor ich nach Welver kam:
Nach Abitur in Neheim-Hüsten am Franz-Stock-Gymnasium und dem Studium in Wien und Paderborn wurde ich 2001 durch Kardinal Degenhardt in Paderborn zum Priester geweiht, zusammen mit acht Mitbrüdern. Danach führte mich mein Weg in die Siegerländer Diaspora, wo ich für vier Jahre in der Pfarrei St. Peter und Paul und im dortigen Pastoralverbund tätig war.  Mit großer Freude habe ich dort (bis 2005) und danach auch in Soest (2005-2009) verschiedene pastorale Arbeitsfelder kennen gelernt und mitgestalten dürfen, wie die Seelsorge an jungen und alten Menschen, an gesunden und kranken.  Daneben habe ich Kontakt neben den kirchlich gebundenen Jugendlichen der Gemeindearbeit auch zu den Schulen gesucht und jeweils in der Mittelstufe eines Gymnasiums kath. Religion unterrichtet.

Außerdem bin  ich in den Grundschulen Klasse 3 zur Seelsorgstunde präsent, was ich auch weiterhin pflegen möchte.

Auch die Vorbereitung und Durchführung des Weltjugendtages, an dem ich schon 2000 und 2002 mit großem Gewinn teilgenommen hatte, begeisterte mich. Solche habe ich als große Chancen erlebt, Jugendlichen Orte der Gottesbegegnung und dem Kennenlernen von Kirche zu ermöglichen. So bin ich seit 2000 auch im Lourdesverein-Westfalen tätig und betreue dort die jährlich mitreisenden Jugendlichen mit großer Freude.

Was ist mir besonders wichtig:
„Dass alle das Leben in Fülle haben...“

Bei einem Praktikum in Rio de Janeiro bei der Straßenkinderinitiative Avicres, für die wir in Bruchhausen die Sternsingeraktin durchführten, übrigens genauso wie in Welver, habe ich das Wort noch einmal neu durchbuchstabieren gelernt: „dass alle das Leben in Fülle haben“.... Eben nicht nur auf das Jenseits bezogen, sondern „das Leben in Fülle“ beginnt hier, mit unserem solidarischen Tun. Solche Aufenthalte, wie auch 2001 in Sansibar/ Tansania, haben mich geprägt und helfen, heute hier vor Ort, wo wir leben, Leben in Fülle zu verkünden und zu leben.

Sonstiges:
Mein besonderes Interesse gilt natürlich der Liturgie, denn in dieser vom 2. Vatikanischen Konzil als erste Säule kirchlichen Handelns genannten Säule wird der Glaube nicht nur verkündet und geteilt, er wird erst einmal gefeiert, denn die Freude am Herrn ist nach dem Pastel Paulus bekanntlich unsere Stärke.

Diese muss natürlich in solidarischer Form auch geteilt werden. So gilt mein Interesse neben diesem auch der Eine-Welt-Arbeit. Als Student durfte ich in einem vierwöchigen Praktikumsbesuch im Norden Rio de Janeiros die mir von Kindesbeinen an bekannte Straßenkinderinitiative Avicres in Brasilien näher kennen lernen. Seit ich den neuen Bischof der Diözese Sansibar in Tansania 2000 in Lourdes kennen lernte, habe ich zudem am Aufbau von Hilfsprojekten für die arme Bevölkerung der moslemisch geprägten Insel im Indischen Ozean mitgewirkt, auch durch einen Besuch vor Ort nach meiner Primiz 2001 und  die Betreuung von Sansibarischen Priestern, die mich fast jedes Jahr in Deutschland  besuchten, um einige Wochen unsere Kultur und Kirchliche Wirklichkeit zu erkennen, wie auch der Bischof Shao, der 2010 nach Welver und Scheidingen kam.