Aktuelles

Neugründung des ambulanten Hospizdienst Werl

Liebe Leserinnen und Leser,

über lange Jahre konnten durch die erfolgreiche Arbeit der Hospizgruppe um Maria Middelhoff in Werl Menschen in der letzten Phase ihres Lebens sehr gut betreut werden. Dieser Kreis musste sich im letzten Jahr aus verschiedenen Gründen auflösen.
Auf Initiative des Mariannen-Krankenhauses entstand die Idee, sich für einen neuen Dienst für die wichtige Begleitung von Menschen in dieser Lebensphase einzusetzen. Nach vielen Verhandlungen wurde der ambulante Hospizdienst Werl gegründet. 

Die rechtliche Verantwortung übernimmt der Ambulante Hospizdienst Soest e.V. Dieser ist – in christlich ökumenischer Trägerschaft – seit 25 Jahren tätig. Er orientiert sich am Leitgedanken der Hospizbewegung: "Der Verein geht davon aus, dass Unheilbarkranke und Sterbende – unabhängig von ihrer Abstammung, ihrer Sprache, ihrer Heimat und Herkunft, ihres Glaubens, ihrer religiösen Überzeugung – bis zu ihrer letzten Lebensstunde durch ihre Familienangehörigen und freiwillige Helferinnen und Helfer unter Leitung fachkundiger Personen begleitende Hilfe und Trost erfahren sollen.“

Der ambulante Hospizdienst Werl bietet seine Hilfen und Unterstützungen in den Kommunen Werl, Ense, Welver und Wickede an. Das Angebot ist für die Betroffenen kostenlos und nicht an eine Mitgliedschaft im Verein gebunden. Die Arbeit wird durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und öffentliche Gelder finanziert.                     

© PrivatMein Name ist Nicole Hölker und ich koordiniere diese Arbeit des ambulanten Hospizdienstes Werl. Ich bin 46 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unseren 4 Kindern in Hamm. Nach meinem Abitur am Gymnasium Hammonense in Hamm, studierte ich an der evangelischen Fachhochschule Rheinland Westfalen Lippe Sozialpädagogik. Während des ganzen Studiums habe ich in der Evangelischen Stiftung Volmarstein in einer Wohngruppe für mehrfach schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche gearbeitet. Dort hatte ich erste Kontakte mit Menschen in der letzten Lebensphase und deren Angehörigen.

Nach dem Studium begann ich mit meinem Anerkennungsjahr im Sozialen Dienst des Caritas Seniorenzentrums St. Bonifatius im Westen von Hamm. In diesem Haus habe ich bisher in unterschiedlichen Positionen als Diplom Sozialpädagogin gearbeitet. Der Leitsatz des Hauses „Nicht nur dem Leben Jahre, sondern den Jahren Leben hinzufügen“ ist für mich zur Grundhaltung meiner Arbeit geworden.

2015 wurde ich von Erzbischof Hans-Josef Becker zur Seelsorgerin für diese Einrichtung beauftragt. In meiner Rolle als Seelsorgerin begleitete ich viele Menschen und ihre Angehörige am Ende ihres Lebens und in ihrer Trauer.

Ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld für mich war die Begleitung der Mitarbeiter in Haupt- und Ehrenamt. Gerade in der Arbeit mit Schwerkranken und Sterbenden bedarf es Ansprechpartner, die auch ein offenes Ohr für die betreuenden und pflegenden Menschen haben.

All diese Erfahrungen bringe ich in die Stelle als Koordinatorin beim ambulanten Hospizdienst Werl ein. Ein Aufgabengebiet eines ambulanten Hospizdienstes ist die Lebensbegleitung für Sterbende und Trauernde durch gut ausgebildete Ehrenamtliche. Wenn Sie Lust haben, diese Arbeit zu unterstützen, lassen Sie sich doch von mir und meiner Kollegin aus Soest, Dorothee Neugebauer, für diesen Dienst ausbilden.

Wenn das nicht das Richtige für Sie ist, können Sie unsere Arbeit auch auf vielfältige andere Weise unterstützen. Für aktive Mitarbeit finden wir im Gespräch sicher ein Arbeitsfeld, in dem Sie sich mit Ihren Stärken und zeitlichen Ressourcen wohl fühlen.

Darüber hinaus können Sie die Arbeit durch eine Mitgliedschaft im Hospizverein oder mit Spenden finanziell unterstützen. Gern komme ich auch in Ihre Gruppe oder Ihren Verein und stelle den ambulanten Hospizdienst Werl vor.

Neugierig? Dann sprechen Sie mich an. Vielleicht sehen Sie mich mit meinem grünen Fahrrad und sonst:

Telefon          02922/ 8010             Mobil              0173 577 33 41

Mail                n.hoelker@hospizverein-soest.de

Ich würde mich über ein persönliches Kennenlernen freuen,

Nicole Hölker