Rund um St. Bernhard

Klimaveränderungen in St. Bernhard

Bilder: LWL Münster

Zur Zeit wird oft bemerkt, dass es in der Kirche zu kalt sei. Grund dafür sind Anweisungen der Oberen Denkmalbehörde in Münster, um aktuell nicht noch größere Schäden an Gebäude und Inventar der Kirche zu provozieren. Mit Beginn diesen Jahres müssen wir klimabedingte kleine Risse und kleines Lackabspringen an beiden Altären und auch im Deckenbereich verzeichnen, die Experten Rätsel aufgeben und an deren aktuell geforscht wird. Die Innenrenovierung war 2008 beendet und darum dürften diese Schäden nicht auftreten. Dokumente aus der Amtszeit Pfarrer Luigs aus den 60er und 70er Jahren in Münster vorliegend  beklagen schon starke Feuchtigkeitsschwankungen, die nach der Renovierung nun wieder zu Tage treten und das Inventar  in Mitleidenschaft ziehen.

Darum sind wir gehalten, die Kirche nicht mehr hoch zu heizen sondern für kontinuierliche Temperaturen um 14 Grad zu sorgen.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Heizungsfirma angehalten wurde, die Heizung bei einem geringeren Wert als 50 % Luftfeuchtigkeit diese automatischauszuschalten. In der Regel hat die Kirche zwischen 50 und 65 % Luftfeuchtigkeit. Eine zu große Austrocknung könnte Ursache der Schäden sein. Derzeit werden Klimamessungen vorgenommen und Experten aus Münster untersuchen regelmäßig das Gebäude. Nach dem Weißen Sonntag wird die Kirche im Altarbereich innen eingerüstet und eine Deckenrippe ausgebessert. Kommen auf uns um Ostern herum trockene und kalte Tage zu,  wird die Heizung in der Kirche nicht angeschaltet sein, weil dann die Feuchtigkeit unter 50% liegen wird!

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! 

Ihr Pastor André Aßheuer