Gottesdienste

Messintentionen

Der Wert der Messe ist unbezahlbar, aber wer die heilige Feier durch eine materielle Gabe unterstützt, setzt ein gutes Zeichen. 
Die Mess-Stipendien entstanden im Mittelalter aus den ursprünglich von den Pfarrmitgliedern gebrachten Naturalabgaben beim Gottesdienst, die durch Geldspenden ersetzt wurden. Neben der Kollekte ist es eine Form der Unterstützung der Gemeinde.Mit dem Messstipendium ist die sogenannte "Intention" verbunden, die angegeben wird auf welche Meinung der Gottesdienst gefeiert wird (z. B. für einen Verstorbenen oder um Hilfe in Krankheit usw.).
Meist sind die Intentionen der Gottesdienste für Verstorbene. Es ist eine gute Form der Erinnerung und des Gedenkens im Gebet. Es ist auch gut für die Trauerarbeit die sich für die Freunde und Angehörigen oft über Monate und Jahre hinweg erstreckt. Die gemeinsame Erinnerung und das Gebet helfen Abschied zu nehmen.
Der Wert der Messe wird durch das Messstipendium nicht gesteigert, denn den Wert einer Messe kann man nicht in Euro angeben. Denn die Eucharistiefeier ist das kostbarste Geschenk, das die Christen von Jesus Christus bekommen haben.

Die Höhe der Mess-Stipendien
Als Messstipendium werden durch die deutsche Bischofskonferenz einheitlich 2,50 Euro bestimmt. Ein Priester darf pro Tag nur eine Messintention annehmen und ein Pfarrstelleninhaber am Sonntag ausschließlich für die ihm anvertraute Gemeinde das Opfer feiern (Applikation). Alle weiteren in einer Pfarrei angenommenen und in den Pfarrnachrichten veröffentlichte und in der Messe genannten Intentionen werden in die Länder der Dritten Welt weitergeben. In Welver und Scheidingen derzeit meistens an die Diözese Sansibar/ Tansania oder an Frederik Ole Karori in Arusha/ Tansania. Die dortigen Priester erwähnen im Hochgebet noch einmal die Namen unserer Vestorbenen bzw. die Intention und erfahren mit den 2,50 Euro für die Gabe eine wichtige Unterstützung.