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Weltjugendtag in Panama

Die fnf Pilger aus Welver sind wieder heimgekehrt

Tobias Schulte Die Ohrwürmer von Liedern des Weltjugendtags sind es, die uns fünf Welveraner Pilger an unsere Pilgerreise erinnern und das Feeling transportieren. Spanische Lieder, die die Lebensfreude und Gastfreundschaft der Costa Ricaner transportieren. Deutsche und englische Lobpreis-Songs, mit denen wir Gott nähergekommen sind. Und auch die Hymne des Weltjugendtags in Panama, die wir so oft wie kein anderes Lied gesungen haben.

Wir sind Weltkirche – das haben wir in Costa Rica und Panama neu erlebt. Die Menschen haben sich sehr über uns Deutsche gefreut. Sie haben uns zugejubelt und ihre Häuser zu unseren gemacht. Auf den Straßen Panama Citys und San Isidros haben uns alle paar Minuten junge Menschen gefragt, ob sie ein Bild mit uns schießen dürfen. Das liegt auch daran, dass wir die Exoten sind – beim WJT und allgemein. In Afrika, Amerika und Asien nimmt die Zahl der Christen um Millionen im Jahr zu. In Europa sinkt sie. Besonders hat diese Reise gemacht, dass wir gerade nicht Urlauber oder Touristen waren, sondern Pilger. Fast jeden Tag haben wir zusammen gebetet und eine Messe gefeiert. Wir sind zusammen im Meer geschwommen, haben die Natur und Städte erkundigt und gemeinsam gesungen und gebetet. Das hat uns als Welveraner Gruppe untereinander und mit den Paderborner Pilgern zusammengeschweißt. Und dafür gesorgt, dass es sich anfühlt, als wären wir nicht drei Wochen, sondern drei Monate zusammen unterwegs gewesen.

Wir sind aus unserem Alltag rausgekommen. Wir haben junge christliche Musik lieben gelernt und uns in Gebeten von Jesus berühren lassen. Wir unser Glaubensleben zuhause zeigt das: Die Formen der Messe und der verschiedenen Gottesdienste, die wir wöchentlich feiern, sind stark und wichtig für uns. Gleichzeitig sehnen wir uns nach mehr Zusammenhalt innerhalb der Christen und nach mehr guter und inspirierender Musik. Wir müssen es schaffen, uns auch hier zuhause darauf einzustellen, was wir in der Messe feiern. Wir selbst müssen in den Gottesdiensten uns öffnen und dort aus unserem Alltag rauskommen. Dann berührt uns Jesus auch hier mehr als zuvor.

Wir fünf Pilger haben so viele Eindrücke gesammelt und Fotos geschossen – wir möchten die Gemeinde und alle Menschen in Welver und Umgebung daran teilhaben lassen. Wir wollen erzählen. Wir wollen missionieren. Dazu laden wir herzlich am Samstag, 9. März, nach der Vorabendmesse in das Bernhardhaus ein!

Text: Tobias Schulte